GROSSE SONDERSCHAU – Galerie W | O | S, Pfäffikon/CH - "Pablo Picasso"

Pablo Picasso (1881 - 1973) – 20 ausgesuchte Positionen

Die Galerie W | O | S präsentiert als große Sonderschau der ART SALZBURG CONTEMPORARY 2019 über 20 speziell ausgesuchte Exponate von Pablo Picasso (1881 – 1973).

Gezeigt werden Originalzeichnungen, Probedrucke, einmalige Abzüge und Keramiken von Pablo Picasso sowie Vintage-Fotografien von Edward Quinn und René Burri.

Ein besonderes Werk in dieser Picasso Sonderschau ist das kleine, um 1925 in Bleistift gezeichnete Portrait des Comte Etienne de Beaumont (1883 - 1956). Schon früh verkaufte er einen Teil seiner ererbten Kunstsammlung um Werke der Avant-garde von Picasso, Braque, Gris oder auch Derain zu kaufen.

Gemeinsam mit seiner Frau Edith finanzierte und produzierte er im Paris der 20er und 30er Jahre verschiedene Theater- und Ballett-Aufführungen. Im Mai bis Juni 1924 organisierte er die „Soirées de Paris“, ein Theater-Spektakel zu dem Picasso nebst weiteren Künstlern die Bühnenbilder schuf. Die Kostüme entwarfen die Modeschöpfer Lanvin, Chanel und Dior.

Zu Beginn der 30er Jahre finanzierte er die Aufführungen des „Ballet Russe de Monte-Carlo“. In dieser Truppe tanzte auch Olga Chochlova, Picassos erste Frau und Mutter seines Sohnes Paul Joseph. Comte Etienne de Beaumont wurde von verschiedenen Malern und Fotografen seiner Zeit portraitiert, so auch von Picasso. Bekannt wurde die Aufnahme des Fotografen Adolf de Meyer.

 

Die Schweizer Galeristen Daniel Wahrenberger, Claudius Ochsner, Präsident des Kunsthandelsverbandes der Schweiz (KHVS) und Thomas Schafflützel haben gemeinsam die Galerie W|O|S gegründet, um ihr grosses Know-how und ihre vielen Ideen für die Zukunft zu bündeln. Kunstinteressierte kommen so in den Genuss einer besonderen breit gefächerten Palette interessanter Kunstobjekte. Gemeinsam verfügen die drei nämlich über mehr als fünfzig Jahre Erfahrung im internationalen Kunsthandel und präsentieren Werke aus den Epochen ‘Europa 20. Jahrhundert’, ‘American Postwar Art’ und ‘Zeitgenössische Kunst’.).

Claudius Ochsner ist Präsident des Kunsthandelsverbandes der Schweiz (KHVS)

René Burri „Pablo Picasso, „Corrida“, Nîmes France“ um 1957, Silbergelatine-Abzug auf Barytpapier, 29.7 x 40 cm Edward Quinn „Picasso im Atelier“ um 1955, Vintage Silbergelatine-Abzug auf Ilford Papier, 24 x 18.2 cm
 
Pablo Picasso „Corrida“ um 1959, Keramik, Durchmesser: 40 cm Pablo Picasso Le Petit Dessinateur“ um 1954, Zustandsdruck in 3 Farben, Lithographie, 65.7 x 50.2 cm
 
Pablo Picasso „Portrait Comte Etienne de Beaumont“ um 1925, Bleistift auf Papier, 16 x 12 cm
 

SONDERSCHAU I Spezial – Galerie Queenberg Salzburg - "Kiddy Citny - 30 Jahre Berliner Mauerfall"

30 Jahre Mauerfall Berlin - Kiddy Citny, der Berliner-Mauermaler, „Dino der Graffitikünstler“ live auf der ART SALZBURG CONTEMPORARY

„Kunst ist für mich die höchste Form der Kommunikation“, Kiddy Citny

Internationale Bekanntheit erlangte Kiddy Citny (zu deutsch: Kinder der Stadt) als einer der Berliner Mauermaler, gemeinsam mit Thierry Noir. Dabei bemalten beide gemeinsam unter Einsatz ihres Lebens auf ostdeutschem Staatsgebiet die Berliner Mauer am Kreuzberger ‚“Engelbecken“. Ihre Intention war, die Tristesse des „antifaschistischen Schutzwalls“ ad absurdum zu führen. Die Herzgesichter, die gekrönten Häupter, die Kiddy Citny auf die Mauer gemalt hat, wurden nach der Wende als Symbol der neuen Freiheit interpretiert.

Durch eine Versteigerung in Monaco gelangten sie dann in internationale Kunstsammlungen, so auch ins Museum of Modern Art in New York.
Von Kiddy Citny bemalte Mauerstücke stehen sowohl vor dem UN-Hauptquartier in New York, als auch am Märkischen Museum und den einem Ehrenplatz am Leipziger Platz in Berlin.

Kiddy Citnys unverkennbare Herzköniginnen-Gesichter zaubern den Menschen umgehend ein Lächeln ins Gesicht, wo immer sie gerade auftauchen.. Seine Message ist dabei sprichwörtlich sonnenklar: Kiddy Citny möchte nichts weniger als die Gemüter der Menschen erhellen und sie so motivieren, sich für eine bessere Welt zu engagieren.

Kunst ist für ihn die höchste Form der Kommunikation und hat deshalb den Auftrag, möglichst viele Menschen zu erreichen. Daher liebt Kiddy Kunstmessen wie die ART Innsbruck, wo er vor vielen Jahren schon malend in Aktion trat. Und er wird nun auf Einladung von ART-Chefin Johanna Penz auch deren Schwestermesse, die ART Salzburg Contemporary vom 27. bis 29. September mit einer dreitägigen Malperformance beehren. „Kiddy Citny wird für uns heuer Botschafter der ART Salzburg Contemporary sein. Denn so wie es unser erklärtes Ziel ist, dass Kunst unter die Menschen kommt, will auch Kiddy die Herzen und Seelen der Menschen für die Kunst gewinnen.“ Kiddy Citny wird in seiner Performance jedenfalls einen weiten Bogen spannen, wo er sich ausgehend von den Erfahrungen und Erkenntnissen unserer Vergangenheit hoffnungsvolle Ausblicke in die Zukunft ausmalt. Der Titel seiner Aktion: „Into the Future“.

ZDF
Grafitti Legenden
Heute Journal 2019-08-02
16:00 Uhr
https://youtu.be/kSF4ExJnPU8
ZDF
Mahnmal für die Freiheit
Heute Journal 2019-08-02
19:00 Uhr
https://youtu.be/QoC568F2ByU
ZDF
Danke Thierry
Heute Journal 2019-08-02
22:00 Uhr
https://youtu.be/kXBmwpwQ0O0
ZDF
Berliner Mauer wird restauriert
Heute Plus 2019-08-02
23:30 Uhr
https://youtu.be/pphXq6RhqM0
 
 
 
Kiddy Citny, be.love, 2018, Acryl a. Leinwand, Galerie Queenberg, Salzburg-AT Kiddy Citny, „enfant miraculeux“, 2017,90x120cm,Acryl a.Leinwand, Galerie Queenberg, Salzburg-AT
 

Kleiner geschichttliche Rückschau: Die „Wende“ begann eigentlich in Österreich/Ungarn:

Am 19. August 1989, beim “Paneuropäischen Picknick” an der österreichisch-ungarischen Grenze, bekam der Eiserne Vorhang, der ab dem Ende des Zweiten Weltkrieges Europa in zwei Teile getrennt hatte, sein erstes Loch.

Im Rahmen einer Veranstaltung mit dem damaligen Paneuropa-Präsidenten Otto von Habsburg in Debrecen entstand mit ungarischen Oppositionellen die Idee, an der Grenze ein Picknick zu organisieren, bei dem die Österreicher auf die ungarische Seite der damals noch streng bewachten Grenze kommen können sollten.

Wirklich interessant aber war das Picknick für die Urlauber aus der sogenannten DDR, die sozialistischen Bruderland Ungarn weilten. Sie kamen in grossen Mengen und schrieben Geschichte. Es kam zur ersten Massenflucht aus dem Ostblock. 661 Bürger der DDR flohen in die Freiheit. Die Kommunisten im Osten und im Westen konnten das Rad der Geschichte nicht mehr zurückdrehen.

Mit dem „Paneuropäischen Picknick“ war der Weg frei geworden für ein wirklich geeintes Europa in Frieden und Freiheit.

SONDERSCHAU II Spezial - Galerie Dikmayer Berlin Mitte - "100 Jahre Bauhaus"

„100 Jahre Bauhaus – eine geniale Idee für moderne Kunst“

Die Galerie Dikmayer Berlin Mitte hat anlässlich des 100 Jahr-Jubiläums der Bauhaus-Schule und in enger Kooperation mit dem Henry van de Velde Museum eine eigene Sonderpräsentation für Salzburg entwickelt. Neben ausgewählten Originalen des berühmten Bauhausmeisters und Künstlers Georg Muche werden sowohl Möbelstücke von Marcel Breuer, Mies van der Rohe und Erich Dieckmann, Metallarbeiten von Marianne Brandt und Wilhelm Wagenfeld sowie Keramik von Theodor Bogler zu sehen sein.

Diesen erlesenen Bauhaus-Exponaten werden wiederum zeitgenössische Positionen gegenübergestellt, die sich nachweislich von den Großmeistern der Moderne inspirieren ließen.

Joachim Dikmayer, Dipl.-Kulturwissenschaftler, Galerist, im Originalton: Die Galerie kuratiert Werke, Malerei und Fotokunst, die sich der Idee dieser international renommierten Stilrichtung verschrieben haben. Zu ihnen gehören u.a. Bernd Sannwald, München und Bernd Schiller, Berlin. In der Auswahl der Kunstwerke entsteht eine besondere Spannung zwischen Malerei und Fotografie. Beide Ausdrucksformen gehören zum grundlegenden Handwerk in der Tradition und Weiterentwicklung des Bauhauses

Dabei geht es vor allem um die Gesamtidee des Bauhauses, wie es ein Beitrag des Henry van de Velde Museums - Haus Schulenburg zeigen wird. Das weltweit anerkannte und einzige Privatmuseum des Freistaates Thüringen unter Leitung des Artdirektors Dr. Volker Kielstein gilt als Gesamtkunstwerk des Bauhauses. Bildende Kunst, Fotokunst, Architektur, Design, Theater, Treffpunkt der künstlerischen Avantgarde, Kunstschule auf geniale Art und Weise in einem Bauwerk vereint.
Geplant ist eine Video-Installation und Originalzeugnisse des Bauwerke Haus Schulenburg. Für den Kulturraum Salzburg, deren Kunstkenner -und besuchern sowie den Organisatoren der Art Kunstmesse Gmbh eine willkommene Bereicherung des ohnehin sehr erlesenen Kunstangebotes.

Übersicht der Werke und Exponate vom Henry van de Velde Museum -Haus Schulenburg Gera für die Sonderschau: Otto Dorfner Bucheinband Leder „Hyperion“, Marcel Breuer Stahlrohrstühle, D 40, B 40, Entwurf 1928, Hersteller „Tecta“, Goerg Muche „Mit schwarzer Mitte – spanisches Interieur“, Öl auf Leinwand, Wilhelm Wagenfeld „Bauhauslampe“-Replik, Lyonel Feininger Titelblatt „Sturm“ 1917, Paul Klee Titelblatt „Sturm“ 1917, Georg Muche Titelblatt „Sturm“ 1917, Georg Muche Variographien aus „Nemisee-Auge der Diana“.

Links:
http://galerie-dikmayer.de
https://www.facebook.com/joachim.dikmayer
http://haus-schulenburg-gera.de
https://www.facebook.com/HausSchulenburg
Katalog 100 Jahre Bauhaus
Flyer 100 Exponate aus privaten Sammlungen


Georg Muche | Marcel Breuer | Mies van der Rohe | Erich Dieckmann | Marianne Brandt | Wilhelm Wagenfeld | Theodor Bogler |Rudolf Hausner | Caren Cunst | Hartwig Jacoby | Feichter | Michael Gerlach | Tanja S. Prill | Sarah Kawelowski | Bernd Sannwald | Katharina Zlöbl | Irina Fedorova | Bernd Schiller | Kurt Schwitters | Roswitha Eisenbock | Otto Dorfner | Lyonel Feininger
GEORG MUCHE:
„Spanisches Interieur - Mit schwarzer Mitte“, 1963, 80x100 cm Biografie Georg Muche

BERND SCHILLER:


Bernd Schiller im Van de Velde-Museum Gera

„von der Kombination zur Installation“
„Flyer - Van de Velde Museum“

Bernd Schiller

1957 in Berlin Friedrichshain geboren

Besuchte grundlegende Malkurse im Otto-Nagel-Studio

Nach dem Abitur erste Ausstellungen, die die Variabilität sowohl in der Auswahl der Sujets als auch bei diversen Stilrichtungen und Maltechniken wiedergeben.

Als freischaffender Maler erste Versuche mit geometrischen Formen in den 1980er Jahren

Seit 2008 Hinwendung zum Bauhausstil

Richtungsweisend der Zyklus „Quadrate“, die Bildabfolge „Vier Jahreszeiten“ sowie die interaktive Installationsmalerei „Kontrollierte Veränderung No.1 und No.2“ und das Werk „Fluchten“.

Beteiligung an angesagten nationalen wie internationalen Kunstexpositionen und Messen in Berlin, Basel, Salzburg und Innsbruck.

Kabinettausstellung im Henry van de Velde-Museum - Haus Schulenburg Gera.

Vertretung durch die Galerie Dikmayer Berlin Mitte | Hauptstadt-Galerie. Weitere nationale und internationale Ausstellungen und Messen mit Schwerpunkt Präsentation und Ankauf für Kunstsammler sind vereinbart.


Vier Jahreszeiten, Öl a. Leinwand/Hartfaser, je 64 x 46 cm Quadrate Feuer“, Öl a. Leinwand/Hartfaser, 85 x 85cm
„Fluchten“, Öl a. Leinwand/Hartfaser, 140x136 cm "Kontrollierte Veränderung" in 3 Varianten, aufgesetzte Rahmen können werden, Öl a. Hartfaser, 100x70cm

Senat der Wirtschaft

U-Award 2018

Klimaneutrales Unternehmen

Messezentrum Salzburg

 


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